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Xucker-Xylit

Xylit: so natürlich wie Zucker – aber gesünder 

Xylit ist eine natürliche Zuckerart. Chemisch gesehen ist es ein so genannter Zuckeralkohol, weshalb Xylit oft auch als Xylitol bezeichnet wird. Ein großer Vorteil von Xylit gegenüber Zucker ist, dass er nicht nur keine Karies verursacht, sondern sogar zu verhindern hilft. Außerdem wird Xylit ohne Insulin abgebaut, so dass ihn auch Diabetiker verwenden können.

Produkte von Xucker - kiwikawa GmbH

Zu viel Problem-Zucker – überall

Leider sind häufig Zucker (und Fett) in unseren Lebensmittel im Übermaß vorhanden, was unserer Gesundheit auf Dauer erheblichen Schaden zufügen kann. Nicht nur die uns allgemein bekannte Saccharose (normaler Zucker), sondern auch Zuckerkombinationen wie sie in Erfrischungsgetränken eingesetzt werden, erhöhen die tägliche Zuckerlast: So steht selten „Zucker“auf der Zutatenliste,viel öfter versteckt sich die ungesunde Fracht hinter Bezeichnungen wie Invertzuckersirup, Glukosesirup, Isoglucose, Fructose, Maissirup und Dextrose – allesamt „Problem-Zucker“.

Zucker-Problem Nr. 1:Hohe Blutzuckerspiegel

Vor allem Zucker, Weißmehl und Alkohol führen zu hohen Blutzuckerspiegeln und erfordern eine schnelle und heftige Ausschüttung von Insulin. Hohe Blutzuckerspiegel können den Blutgefäßen schaden und hohe Insulinspiegel können die Bauchspeicheldrüse stark belasten. Bei Menschen mit entsprechender genetischer Disposition kann dies die Bildung des Diabetes Typ 2 fördern. Bei Menschen mit entsprechender Veranlagung fördert vor allem Übergewicht und mangelnde Bewegung die Entwicklung eines Typ 2-Diabetes. 

Xucker als Diabetes-Prophylaxe ?

Anders als bei Zucker erhöht der Genuss von Xucker den Blutzuckerspiegel nur sehr wenig, eine Insulinausschüttung wird nur schwach und verzögert ausgelöst. Xucker light erhöht den Blutzuckerspiegel gar nicht. Der glykämische Index von Xucker light ist 0, von Xucker mit ca. 10 sehr niedrig, Zucker hat 65, Traubenzucker100 und Bier 110!


Ein niedriger glykämischer Index (GI) führt zu niedrigen,ein hoher GI zu hohen Blutzuckerspiegeln. Jeheftiger der Blutzucker ansteigt, desto stärker wirddie Bauschspeicheldrüse gefordert und gestresst.

Zuckersüßer Teufelskreis

Ein weiteres Problem hoher Blutzuckerspiegel ist der so genannte Rebound-Effekt, der den Blutzuckerspiegel nach einiger Zeit unter den Ausgangswert fallen lässt. Niedrige Blutzuckerspiegel lösen Hungergefühle aus, so dass bei erneutem Genuss von Lebensmitteln mit hohem glykämischem Index ein Teufelskreis entsteht, der Übergewicht fördert. Die bei Kindern so beliebten zuckerreichen Frühstückscerealien sind aus diesem Grund eine schlechte Wahl,um den Tag zu beginnen. Ein vollwertiges Müsli bei Bedarf mit Xucker oder Xucker light zu süßen ist daher die bessere Lösung, am besten zusammen mit frischem Obst der Saison.

Nur die beste Xylit-Qualität

Die Qualität und Herstellungsweise unseres Xuckers ist nachweislich von allerhöchster Güte: zertifiziert nach ISO 9001 (Prozessgüte = Qualität), ISO 14001 (Umweltstandards), garantiert aus natürlich gezüchtetem Mais hergestellt, kosher (jüdisches Reinheitsgebot) und halal (moslemisches Reinheitsgebot).

Wir beziehen unser Xucker-Xylit in großen Mengen direkt von einem der weltweit größten Hersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung und zahlreichen Auszeichnungen.Xucker-Xylit ist von sehr hoher Reinheit (> 99,5 %). Es wird direkt nach der Herstellung im Labor auf verschiedenste Merkmale wie Löslichkeit, Farbe, Geruch und Reinheit geprüft. Liegen alle Messwerte innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte, wird der Rohstoff luftdicht verpackt und mit den entsprechenden Nachweisen und Zertifikaten nach Deutschland verschifft, wo er in die entsprechenden Behältnisse abgefüllt wird.

Überzeugende Verpackung

Unsere 1 kg-Dosen sind absolut luftdicht, bestehen zum größten Teil aus Recyclingmaterial, sind innen hygienisch beschichtet und mit einem Frischesiegel versehen, den Sie beim ersten Öffnen aufreißen. Die Dose kann leicht nachgefüllt werden. Der Kunststoff ist aus Polypropylen (PP), ein lebensmittelechter und Lösungsmittel-freier Stoff.

Xylit ist sehr schwach hygroskopisch, das heißt, es entzieht bei hoher Luftfeuchtigkeit der Luft Wasser und kann dadurch verklumpen. Dieser Effekt tritt erst bei einer Luftfeuchtigkeit von über 75 % auf. Die Klumpen lassen sich leicht auflösen und stellen keine geschmackliche oder sonstige Beeinträchtigung dar. Allerdings klumpt Xylit auch ohne Luftfeuchtigkeit mit der Zeit, weil die Kristalle zusammenwachsen. Je gröber die Körnung, in der das Xylit vorliegt, desto weniger neigt es zum Klumpen. Für offene Zuckerstreuer oder -gefäße ist unser grobkörniger Xucker daher eine gute Wahl.

Kristalline Körnung

Xylit gibt es in verschiedenen Körnungen (Kristallgrößen): Puder (sehr fein), feine Körnung und grobe Körnung. Wir bieten Ihnen feine und grobe Körnung an. Xylit ist in jeder Körnung sehr gut löslich. Für den Hausgebrauch sind die gemahlene feine und die ungemahlene grobe Körnung am zweckmäßigsten. Die grobe und entspricht in etwa der Körnung haushaltsüblichen Zuckers, die feine geht in Richtung Puderzucker, ist aber gröber als dieser. Die Aufnahmen der ungemahlenen Xylit- und Zucker-Kristalle sind stark vergrößert (ca. 50-fach).

Im Vergleich deutlich zu sehen: Zucker kristallisiert eher in sehr regelmäßigen Kristallformen, Xylit meistens eher chaotisch. Fotos: kiwikawa GmbH, Christian Weiten, 2010.

Xucker ist ein im Deutschen Markenverzeichnis eingetragenes Warenzeichen der kiwikawa GmbH.

Xylit ist gut für Zähne, Zahnfleisch und Knochen

Wikipedia lehrt uns: „Vor allem in Finnland wurde seit den 1970er-Jahre der Einsatz von Xylit systematisch erforscht. Dabei wurde belegt, dass Xylit nicht nur die Karies­bildung nachhaltig hemmt, sondern auch zu einer Remineralisierung der betroffenen Zahnbereiche führen kann. Die anti­kariogene Wirkung wird dadurch erklärt, dass diekariogenen Streptococcus mutans das Xylit nicht verstoffwechseln können und damit absterben.

Weiterhin werden sie auch daran gehindert, als Plaquebakterien an der Zahnoberfläche anzuheften. Als ausreichende Xylitmenge wurden in den finnischen Studien 6-12 Gramm pro Tag – aufgeteilt in mehreren Portionen – ermittelt. Dies kann mittels Kaugummi, Lutschpastillen oder Xylitpulver erfolgen. Darüber hinaus regt Xylit die Speichelproduktion an und fördert die Bildung von Komplexen mit Calcium und Speicheleiweißen in der Mundhöhle, was zu einer Remineralisierung der Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz) führt.“

Die zahnpflegende Wirkung von Xylit beruht in vor allem in der Anhebung des pH-Werts vom sauren in den neutralen Bereich, denn nur im sauren Milieu (pH 4 - 5) heften sich Karies-Bakterien an die Zähne und bilden eine schädliche Plaque. Ohne Plaque entsteht kein Karies. Insbesondere das regelmäßige Vorhandensein von Xylit in der Mundhöhle verhindert nicht nur eine Säureproduktion, sondern begünstigt darüber hinaus eine Streptokokken-Population mit erheblich verminderter kariogener Potenz.

Zucker fördert Karies und Parodontitis

In Deutschland sind nur circa ein Prozent der Erwachsenen kariesfrei. Zahnkaries entsteht, wenn Zähne durch bakteriell erzeugte Säure angegriffen sind. Die Bakterien, eine besondere Art von Streptokokken, erzeugen die Säure bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten wie zum Beispiel Zucker oder Stärke. Schon wenige (5) Minuten nach dem Essen ist dabei das Maximum erreicht. Die Bakterien benötigen ein saures Milieu (pH 4 - 5), um sich an die Zähne anzuheften. Dort erst können sie ihre volle schädliche Wirkung entfalten.

Eine Parodontitis entsteht, wenn Bak­terien sich an den Zahnhälsen ansammeln und eine sogenannte Plaque bilden. Dabei sondern sie Stoffe ab, die zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) führen. Im fortgeschrittenen Stadium führt eine Parodontitis zum Abbau von Zahnfleisch und Knochen.

Kariesprophylaxe mit Xylit

Wie bei allen vermeidbaren Erkrankungen ist das beste Mittel gegen Karies und Parodontitis eine gute Prophylaxe. Neben der regelmäßigen Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnseide spielt die Nahrung eine maßgebliche Rolle: Wer sich zuckerarm und vollwertig ernährt, braucht sich vor Karies kaum zu fürchten – besonders bei regelmäßiger Xylit-Anwendung.

Als Kariesprophylaxe wird Xylit mehrmals täglich angewendet. Lassen Sie dazu direkt nach jeder Mahlzeit einen schwach gehäuften Teelöffel Xylit (ca. 4 g) langsam auf der Zunge zergehen. Sie werden einen angenehmen kühlenden Effekt spüren, dabei wird der Speichelfluss angeregt. Behalten Sie die Lösung für ca. 1 Minute im Mund (hin- und herspülen) und schlucken Sie sie anschließend herunter oder spucken Sie sie aus. Sie können natürlich auch damit die Zähne putzen.

Xylit­kaugummis oder -bonbons erfüllen den gleichen Zweck.

Am einfachsten ist es, wenn man mit Xylit gesüßte Getränke (Tee, Kaffee, mit Xylitol gesüßte Milch, Kakao, kalte Getränke) zu sich nimmt und so die Zähne ständig mit Xylit in Verbindung bringt. Optimal ist die Kombination mit Kalzium-haltigen Getränken oder Speisen (Milch und Milchprodukte), weil Kalzium mit Xylit Komplexe bildet, die die Remineralisierung von Zähnen und Knochen fördern.

Die Zuckersucht der Industriegesellschaften

Diese Zuckersucht bezieht sich auch auf den Effekt, der nach dem Konsum von Zucker (und anderen raffinierten Nahrungsmitteln wie z.B. Weißmehlprodukte) eintritt: zuerst steigt der Blutzuckerspiegel steil an. Der Körper reagiert darauf mit der Ausschüttung von Insulin, übertreibt dabei aber und drückt so nach kurzer Zeit den Blutzuckerspiegel unter den Anfangswert. Dies löst erneut ein Hungergefühl aus. Je höher der glykämische Index (GI) eines Nahrungsmittels, desto stärker tritt dieser Effekt auf. Mit 100 ist Traubenzucker ein Spitzenreiter und Maßstab, Xylit hat 7 - 13, Xylose und Erythritol 0. Meiden Sie Lebens- und Genussmittel mit hohen GI-Werten, wie z.B. Weißmehlprodukte.

Es stimmt übrigens nicht, dass der Genuss von süßen Getränken oder Nahrungsmitteln den Körper automatisch veranlasst, Insulin auszuschütten. Dies gilt unabhängig davon, ob sie mit Süßstoffen oder mit Zuckeraustauschstoffen gesüßt sind. Entscheidend für die Insulinausschüttung ist immer nur der Blutzuckerspiegel.

Mit Xylit süßen ohne Reue

Mit Xylit können Sie endlich süßen, ohne ihrer Gesundheit zu schaden. Nur in den ersten Tagen sollten Sie es nicht übertreiben, denn bei übermäßigem Verzehr (> 0,5 g je kg Körpergewicht) kann es abführend wirken. Anders als bei Zuckeraustauschstoffen wie etwa Sorbit gewöhnt sich Ihr Körper an höhere Xylit-Dosen schon nach ein paar Tagen. Auch hohe Xylit-Dosen sind für Kinder und Erwachsene unbedenklich. Nur Säuglinge bis 12 Monaten können Xylit noch nicht optimal verstoffwechseln.

Xylit enthält ca. 40 % weniger Kalorien als normaler Zucker. Ersetzt man die durchschnittliche täglich pro Person in Deutschland konsumierte Zuckermenge (ca. 70 g) durch Xylitol, lassen sich ca. 168 kcal einsparen. Für eine effektive Diät reicht das sicher nicht, aber eine Diät-Unterstützung ist es allemal.

Xylit: Optimal für Getränke und Gebäck

Süßen Sie nach Belieben Ihre kalten und heißen Getränke mit Xylit. Gerade süße Getränke fördern Karies, wenn sie mit Zucker gesüßt sind. Mit Xylit gesüßte Getränke dagegen pflegen Ihre Zähne. Optimal ist die Kombination mit milchhaltigen Getränken oder Speisen, weil das darin enthaltene Kalzium mit dem Xylitol Komplexe bildet, die die Remineralisierung von Zähnen und Knochen fördern.

Zum Backen (z. B. Marmorkuchen oder Käsekuchen) können Sie Xylit ebenfalls verwenden. Ersetzen Sie Zucker 1:1 durch Xylit. Auch Kombinationen von Zucker mit Xylit sind in jedem Verhältnis problemlos möglich. Bei Vollkorn-Hefeteig müssen Sie pro 500 g Mehl ca. zwei Teelöffel Zucker in den Teig geben, damit die Hefepilze etwas zum verdauen haben – Xylit können sie nicht verstoffwechseln.

Marmelade mit Xucker-Xylit

Sie können herrliche Marmeladen mit Xylit herstellen. Wichtig dabei ist allerdings, dass Sie ein geeignetes Geliermittel nehmen.

Lecker auch in Eis, Schokolade, Lollies und Kaugummis

In den meisten Kaugummis ist inzwischen Xylit statt Zucker enthalten, daher rührt die zahnpflegende Wirkung der Zahnpflege-Kaugummis. Wer mehrmals täglich solche Kaugummis isst, verringert das Kariesrisiko. Allerdings sind Kaugummis, bezogen auf die darin enthaltene Menge Xylit, extrem teuer (mehr als 100 Euro pro kg Xylit).

Mit Xylit gesüßte Schokolade gibt es inzwischen auch bei uns zu erschwinglichen Preisen. Die Auswahl vergrößert sich ständig.

Wer gerne Eis selber herstellt, hat mit Xylit einen sehr guten Zuckerersatz, der Genuss ohne Reue erlaubt. Dies gilt umso mehr, wenn man dazu (Tiefkühl-)Obst mit Sahne, Joghurt und beliebig Xylitol mischt und sonst wie gewohnt das Eis während des Kühlens in Bewegung hält. Auch Schokoladeneis kann hervorragend mit Xylit hergestellt werden. Im Laufe des Jahres sollten mit Xylit gesüßte Eissorten auch in Deutschland erhältlich sein. In den USA gibt es solches Eis schon zu kaufen.

Xylit-Herstellung

Pflanzliche Rohstoffe sind die Quelle

Für die Xylit-Herstellung werden Xylan-haltige Pflanzenmaterialien (z.B. Birkenrinde, Holzabfälle oder Maiskolben ohne Maiskörner) zerkleinert und mit Wasser gemischt, so dass sich das Xylan im Wasser löst. Xylan ist ein Xylose-Polysaccharid, also eine langkettige Verbindung von Holzzucker-Molekülen, das für Menschen unverdaulich ist. Die langkettigen Xylose-Polysaccharide werden als Ballaststoff im Diät-Bereich eingesetzt und wirken prebiotisch, beeinflussen also die Darmflora positiv. Mit einem speziellen Verfahren wird das Xylan hydrolisiert, so dass einzelne Holzzucker-Moleküle (Xylose) entstehen.

Xylose schmeckt deutlicher weniger süß als normaler Zucker (Saccharose) und kann vom menschlichen Körper nicht verdaut werden. Durch Ionen-Austausch-Chromatographie wird die Xylose isoliert, gereinigt und schließlich mit Wasserstoff und Raney-Nickel katalytisch zu Xylit hydriert. Die Lösung wird konzentriert, gefiltert und durch weitere Verfahren von Schwermetallen und anderen Verunreinigungen gereinigt, bis kristallines, sehr reines Xylit übrig bleibt.

Durch Kristallisation erhält man orthorhombische Kristalle, die aber meist sehr unregelmäßig sind. Durch Sprühtrocknung kann sehr feines Pulver hergestellt werden, das zum Beispiel für die Herstellung von Bonbons und in der Pharmazie beliebt ist. Um feines Xylitpulver zu erhalten, können größere Kristalle gemahlen werden. Wir führen gemahlenes (blaue Dose) und ungemahlenes (grüne Dose) Xylitpulver.

Übrigens gibt es unseres Wissens nach in Deutschland nur Xylit zu kaufen, das aus mit natürlichen Methoden gezüchteten Pflanzen hergestellt wurde. Auch unser Xucker ist vollständig gentechnikfrei -- über den gesamten Herstellungsprozess.

Xylit ohne Gentechnik

Für die Herstellung von Xylit werden meistens Xylose- oder Xylan-haltige Pflanzenfasern als Rohstoff verwendet. Dies können z. B. Birken-,  Buchenrinde oder Mais sein. Der weltweite Bedarf kann nicht allein durch den Einsatz von Baumrinde gedeckt werden, wie ihn z. B. die Finnen einsetzen, deshalb kommt überwiegend Mais zum Einsatz. In China zum Beispiel wird Xylit nur noch aus Xylose hergestellt, deren Ursprung im Mais liegt.

In den meisten Ländern der Welt wird kein Genmais angebaut, der für den menschlichen Verzehr gedacht ist -- ausgenommen die USA und Argentinien. In China, woher wir unseren Rohstoff beziehen, ist der Anbau gesetzlich verboten. 

Chinesen und Gentechnik

Die meisten Chinesen verspüren, anders als viele Europäer vermuten, ein großes Misstrauen gegenüber Gentechnik. Dies zwang die großen chinesischen Nahrungsmittelkonzerne im Jahr 2003 zur Zusage, keine gentechnisch manipulierten Organismen einzusetzen. Greenpeace-Meldung lesen (externer Link). Dort sind auch alle Lebensmittel-Produzenten gesetzlich verpflichtet, ihre Produkte entsprechend zu kennzeichnen.

Mais ist sicher, Xylit erst recht

Die großen chinesischen Xylit-Hersteller haben langjährige Verträge mit ihren Bauern oder lassen Mais auf eigene Rechnung anbauen. So haben sie die maximale Kontrolle über das Saatgut und die Qualität. Alle großen Hersteller sind nach europäischen Maßstäben zertifiziert (DIN 9001 und 14001), sie beliefern weltweit zahlreiche Lebensmittel- und Pharma-Konzerne. Die Zertifikate lassen sich zwar fälschen, aber wir überprüfen die Zertifikate natürlich bei der ausgebenden Stelle SGS (www.sgsgroup.de), nicht beim Hersteller.

In China werden tausende Tonnen (!) Xylit hergestellt. Kein Hersteller kann sich erlauben, durch falsche Auszeichnung oder Qualitätsmängel seine Kunden zu verprellen. Auch Deutschland ist für die Chinesen inzwischen ein interessanter Markt, der Verbrauch steigt stetig.

Xylit ist ein sehr reines Endprodukt. Durch aufwändige, mehrstufige Filterung enthält es auch keine nachweisbaren Spuren von Pflanzenschutzmitteln. In der schlechtesten Qualität beträgt die Reinheit ca. 98,5 %, in den besten Qualitäten (z. B. bei Xucker) beträgt der Reinheitsgrad über 99,5 %. Das, was zu den 100 % fehlt, sind Spuren verschiedener Zuckeralkohole. Andere Fremdstoffe wie Salze usw. sind so gut wie nicht nachweisbar.

Das heißt: Selbst, wenn ein Hersteller tatsächlich Xylit aus genmanipuliertem Pflanzenmaterial herstellen würde, könnte es niemand nachweisen, ohne die ursprüngliche Pflanze selbst zu prüfen. Das Endprodukt Xylit ist nämlich frei von Eiweißbestandteilen, an denen Gentechnik nachweisbar wäre. Auch in dieser Hinsicht ist Xylit daher gesundheitlich unbedenklich -- garantiert.

Wichtige Hinweise:

Langsam anfangen

Xylit ist für Kinder und Erwachsene auch in großen Mengen unbedenklich. Allerdings sollten zu Beginn nicht mehr als 3 bis 4 Teelöffel Xylit (15 bis 20 g) pro Tag konsumiert werden, da es sonst abführend wirken kann. Steigern Sie – je nach Bedarf – langsam die Dosis, bis sich Ihr Körper nach einigen Tagen an größere Mengen gewöhnt hat. Wir empfehlen die Einnahme von höchstens 100 g Xylit pro Tag, für Kinder bis 12 Jahre höchstens 50 g pro Tag. Für Säuglinge bis 12 Monate ist Xylit weniger geeignet, da sie Xylit noch nicht optimal verstoffwechseln.

Vorsicht bei Haustieren!

Für manche Tiere (u.a. Hunde, Kaninchen, Ziegen) ist Xylit gefährlich. Ihnen fehlt ein wichtiges Enzym in der Leber, mit deren Hilfe das Xylit abgebaut werden kann. Xylit provoziert bei ihnen deshalb eine Insulin­ausschüttung, die den Blutzuckerspiegel über­mäßig senkt. Einfaches Gegenmittel: Zucker.
(Quelle: kiwikawa GmbH)

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