Unter allen bedrohlichen Ereignissen, denen wir im alltäglichen Leben ausgesetzt sind, stellt die Erkrankung Krebs eine reale Gefahr dar: Knapp ein Drittel der Bevölkerung erkrankt bis zum Alter von 75 Jahren, etwa ein Viertel erliegt den Folgen. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung, verbesserter Diagnosemethoden und des Anstiegs chronischer Erkrankungen mit erhöhtem Krebsrisiko dürfte die Zahl der diagnostizierten Fälle weiterhin ansteigen.
Während Wissenschaftler und Mediziner lange Zeit davon ausgingen, dass Krebserkrankungen hauptsächlich auf genetische Faktoren und Schadstoffe am Arbeitsplatz zurückzuführen sind, ist inzwischen deutlich, dass das größte Risiko vorrangig von Lifestylefaktoren ausgeht. Neben dem bekannten Risikofaktor Rauchen sind mehr als ein Drittel aller Krebsfälle auf ungesunde Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen.
So werden einer Vielzahl von Inhaltsstoffen unserer Nahrung krebshemmende oder krebserregende und krebsfördernde Effekte bescheinigt. Viele Wissenschaftler und Mediziner sehen daher in einem Zuviel an fördernden und einem Zuwenig an hemmenden Substanzen die Hauptursache für die Entstehung von Krebs. Bei der Behandlung von Krebserkrankungen treten infolge der Chemo- und Strahlentherapien nicht selten zahlreiche Beschwerden auf. Verschiedene Nahrungsmittel werden infolgedessen häufig schlecht oder gar nicht vertragen. Deshalb ist es insbesondere in der Ernährungstherapie wichtig, auf die veränderten Bedürfnisse des Krebspatienten einzugehen.
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* Mit freundlicher Erlaubnis übernommen aus dem FET- Mitgliedernewsletter
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