Schützt Helicobacter pylori vor Asthma?

In einer tierexperimentellen Studie der Universitäten Zürich und Mainz haben Forscher Mäuse mit Helicobacter-pylori-Bakterien (häufiger Keim im Magen) infiziert. Junge Mäuse entwickelten danach eine immunologische Toleranz gegenüber dem Bakterium und reagierten selbst auf starke, Asthma auslösende Allergene nicht oder nur geringfügig. Solche Mäuse verloren diese Resistenz gegen Asthma auslösende Allergene wieder wenn bei ihnen der Keim mit Hilfe von Antibiotika eradiziert (ausgelöscht) wurde. Dr. Taube von der Uni Mainz: “Die neuen Resultate bestätigen die Hypothese, dass die Zunahme von allergischem Asthma in den Industrienationen mit dem weit verbreiteten Einsatz von Antibiotika und dem daraus folgenden Verlust an Mikroorganismen, die den menschlichen Körper dauerhaft besiedeln, zusammenhängen.”

Quelle: Journal of Clinical Investigation online 01.07.2011

Kommentar Dr. Schöneberg: Schon in früheren Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Kinder, die Träger dieses Keimes waren, bedeutend weniger unter Allergien litten als Kinder, bei denen man den Keim nicht gefunden hatte. Dies unterstreicht den Wahnsinn, für alle Erkrankungen einen Keim ausmachen und diesen dann gezielt mittels Antibiotika umbringen zu wollen.  Durch Hysterie seitens der verantwortlichen Behörden wurden so Keime gezüchtet, die auf keinerlei Antibiotika mehr ansprechen (MRSA, MRE) und heute in jedem Krankenhaus zu finden sind. Dieses Problem wird man nicht damit lösen, noch mehr Hygienepersonal anzustellen. Die gleiche Problematik ergibt sich durch sinnloses Impfen gegen jeden Keim, wodurch eine unheilvolle Dysbalance im körpereigenen Immunsystem provoziert wird (Th1/Th2 switch).

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