Glyphosat verbieten?

Wir - die Redaktion der GesundheitsManufaktur - nutzen die aktuelle Debatte über Glyphosat, das eine biologisch wirksame Hauptkomponente einiger Breitbandherbizide zur Unkrautbekämpfung ist, um über die möglichen gesundheitlichen Risiken zu informieren. Es ist erschreckend, was mittlerweile durch Laboruntersuchungen in Urin, Kot und Blut bei Menschen und Tieren nachzuweisen ist. Meistens ist es das Zusammenspiel verschiedener Fremdstoffe, wie z.B. Weichmacher, Schwermetalle, Nanopartikel, Glyphosat und weitere chemische Stoffe, die im Körper zu Abwehrreaktionen wie Entzündungen führen. Ein neuer Begriff in der Medizin sind z.B. die schleichenden oder stillen Entzündungen (silent inflammation). Bitte recherchieren Sie unabhängig und machen Sie sich Ihr eigenes Bild!

 

Hier eine an uns weitergeleitete E-Mail mit einigen Informationen zur Problematik Glyphosat.

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

die Demonstration am 19.1.2013 (http://www.wir-haben-es-satt.de/) in Berlin gegen die Agrarindustrie soll zum Anlass genommen werden, eine breite Kampagne zum Verbot von Glyphosat anzustoßen. Glyphosat steht stellvertretend für viele teuflische Agrargifte und den Gentechnikwahn. Da mit dem Goliath Agrarindustrie nicht zu spaßen ist, soll die Kampagne auf ganz viele Schultern verteilt sein. Ziel der Aktion sind die verantwortlichen Politiker und Behörden. Der Aufwand ist vergleichbar mit dem Kieselstein von David. Ihr müsst nur einen Teil Eurer täglich anfallenden „inneren Werte“ an die Verantwortlichen schicken, die Ihr ohnehin nicht bei Euch behalten könnt.

Erschreckend ist, dass in Deutschland immer mehr Glyphosat in tierischen und menschlichen Körpern gefunden wird. Obwohl den zuständigen obersten, oberen und unteren Behörden die Gefährlichkeit und die zunehmende Kontamination der Nahrungskette und Umwelt mit Glyphosat bekannt sind, bleiben diese bisher mit fadenscheinigen Ausreden untätig.

Durch das Versenden von menschlichen und tierischen Urin-, Kot-, Lebensmittel- sowie Futtermittelproben an das BMELV, der obersten zuständigen Bundesbehörde, soll die  Bundeslandwirtschaftsministerin Frau Aigner dazu gebracht werden, die Aufklärung der Glyphosatkontaminationen zu veranlassen und ein Verbot einzuleiten. Die Analysen von Glyphosat sind sehr teuer. Diese  müssen nach dem Verursacherprinzip jedoch sowohl von den Herstellern, als auch Anwendern getragen werden und nicht durch die Geschädigten.

Bis 2015 muß eine Neubewertung von Glyphosat für die weitere Zulassung erfolgen. Es gibt also reale Chancen für ein Verbot.

Bitte nutzt Eure Netzwerke, damit sich möglichst viele Leute an der Aktion beteiligen und neue kreative Ideen des zivilen Widerstandes generiert und umgesetzt werden können. Jede Postsendung ist in einem Ministerium ein offizieller Vorgang, der registriert, durchleuchtet und bearbeitet werden muss. Ein Päckchen kann nicht wie eine E-Mail gelöscht werden oder wie ein Brief nur abgeheftet oder durch ein Büroversehen verloren gehen.

Wenn Ihr die Möglichkeit habt, versucht bitte, diese Aktion auch in andere Länder zu tragen. Auch dort gibt es für die Zulassung von Agrargiften eine zuständige oberste Behörde, deren Adresse problemlos ermittelt werden kann. So kann weltweit Druck für ein Verbot von Glyphosat aufgebaut werden.

Umfangreiche Hintergrundinformationen über Glyphosat gibt es inzwischen im Internet. Eine kurze Zusammenfassung und ein Musterbrief, die auch unter anderem bei Zivilcourage.ro herunter geladen werde können, sind beigefügt.       (siehe download unten!!!)

Gruß Anonymous

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