BioMyc Vital - Mykorrhizapilz-Konzentrat

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BioMyc Vital - Mykorrhizapilz-Konzentrat von BioMyc Environment für 90% aller Pflanzen... mehr
Produktinformationen "BioMyc Vital - Mykorrhizapilz-Konzentrat"

BioMyc Vital - Mykorrhizapilz-Konzentrat von BioMyc Environment

für 90% aller Pflanzen

Produktbeschreibung BioMyc ™ Mykorrhizapilz-Konzentrat

Biomyc ™ Vital ist  ein Mykorrhiza-Inokulum, das Sporen und andere Organe von arbuskulären Endo-Mykorrhizapilzen enthält. Diese Pilze entstammen hauptsächlich der Gattung Glomus. Als wichtigste Art ist der Glomus intraradices vertreten.

Das Trägermaterial ist gekörnter Blähton 2-4mm. 
1 Liter Biomyc™ Vital Mykorrhiza - Impfstoff beinhaltet mind. 200.000 infektiöse Mykorrhizapilz-Einheiten.

Haltbarkeit

mind. 3 Jahre bei trockener und kühler Lagerhaltung

Wissenschaftlich erwiesene, rein ökologische Auswirkungen unserer BioMyc™ Mykorrhizapilz-Konzentrate

  • verbessertes Wurzel-und Sprosswachstum
  • Aktivierung des natürlichen Bodenlebens
  • Kulturzeitverkürzung durch zeitigere Blüte
  • vermehrte und verlängerte Blütenbildung-sogar Verlängerung der Vasenhaltbarkeit - z.B. Bei Schnittrosen
  • vitalere, kräftigere Pflanzengattung
  • verbesserter Anwuchs beim Verpflanzen und Umtopfen
  • höhere Erträge und bessere Produktqualität
  • bessere Ausnutzung der Bodenfeuchte(Verringerung der Bewässerung)
  • höhere Aufnahme im Boden vorhandener Nährstoffe (Reduktion der Düngung)
  • erhöhte Toleranz gegenüber Stressfaktoren, wie Trockenheit, ungünstige PH-Werte, hohe Salzgehalte, Schwermetalle u.a.
  • verbesserte Resistenz gegenüber Schädlingen (verringerter Biozid-Einsatz)
  • allgemeine Verbesserung der mikrobiologischen Bodenaktivität
  • neue Lebens-und Wurzelaktivität bei Nachbeimpfung bestehender Pflanzen und Bäume

Das Wirkungsspektrum der Mykorrhiza ist sehr variabel und von der jeweiligen Pilz-Wirt-Kombination abhängig. Es gibt drei Hauptgruppen von Mykorrhiza zu nennen:

  • Endo-Mykorrhiza (wichtigste und am häufigsten vorkommende Gruppe)
  • Ekto-Mykorrhiza und
  • Ericoide Mykorrhiza

Wir bieten Ihnen für jede Pflanzengattung das passende Mykorrhiza-Inokulum an.

ANWENDUNGSMENGEN

Empfohlene Anwendungsmengen für unsere BioMyc™ Vital Mykorrhizapilz- Konzentrate

Die Anwendungsmengen unserer BioMyc™ Vital Mykorrhizapilz-Konzentrate richten sich nach dem Topf-bzw. Wurzelvolumen.

Neupflanzung, Umpflanzung & Umtopfung

ca. 10ml für 0,5 Liter Topf-oder Wurzelvolumen
ca. 20ml für 1-2 Liter Topf-oder Wurzelvolumen
ca. 75ml für 5 Liter Topf-oder Wurzelvolumen
ca. 100ml für 10 Liter Topf-oder Wurzelvolumen

Aussaat,Stecklinge und Jungpflanzen

BioMyc™ Vital Mykorrhizapilz-Konzentrat gründlich mit dem Pflanzsubstrat vermischen. z.B. 0,5-1Liter BioMyc™ Vital auf 10 Liter Pflanzsubstrat.

Bestehende Pflanzen

Im Abstand von 20cm kleine Bohrlöcher um die Wurzeln erstellen und (je nach Größe der Pflanze) mit 50-100ml BioMyc™ Vital Mykorrhizapilz-Konzentrat befüllen) Pflanzlöcher wieder schliessen und gut wässern.

Rasen

Bei der Aussaat 100-200ml/m² BioMyc™ Vital Mykorrhizapilz-Konzentrat gleichmäßig auf dem Boden verteilen und leicht in die obere Erdschicht einarbeiten. Nach dem Vertikutieren von bestehendem Rasen die gleiche Menge gemeinsam mit der Nachsaat einarbeiten.

Wichtig

BioMyc™ Vital Mykorrhizapilz-Konzentrate müssen so nah wie möglich am Wurzelballen platziert werden. Bei der Auspflanzung in die freie Natur kann die Aufwandmenge verdoppelt werden. Nach der Anwendung immer gut wässern!

Mykorrhizapilze - Ein Wunder der Natur

Noch sind Sie ein Geheimtipp unter Biogärtnern- die Mykorrhizapilze. Sie versorgen Pflanzen mit Nährstoffen und verhelfen Ihnen so zu mehr Wurzelwachstum-aber was ist eigentlich ein Mykorrhizapilz?

Mykorrhiza heißt übersetzt „Pilzwurzel“ oder auch „verpilzte Wurzel“. Gemeint ist ein Pilz, der mit den Wurzelspitzen einer Pflanze eine Lebensgemeinschaft,eine Symbiose oder auch Vergesellschaftung, eingeht. Die Erscheinungsform von Mykorrhizen ist bei den verschiedenen Pflanzengruppen sehr unterschiedlich. Genauso, wie ein Fruchtkörper ein spezielles Organ zur Fortpflanzung eines Pilzes darstellt, ist die Mykorrhiza ebenfalls ein Organ, welches der Pilz für seine Nährstoffversorgung benötigt. Hierbei hat die Pflanze auch einen positiven Nutzen und das auf ganz natürliche Weise-komplett ökologisch.

Teamwork zwischen Pflanze und Pilz

Es handelt sich bei der Mykorrhiza um eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln, die beiden Organismen das Leben leichter macht. In der Biologie wird eine solche Lebensgemeinschaft auch „Mykorrhiza- Symbiose“ genannt.

Jeder Partner zieht Vorteile daraus: Der Pilz nimmt aus den Wurzelzellen der Pflanze wertvolle Vitamine und Zuckerstoffe auf, die er selbst nicht produzieren könnte, weil ihm das dafür notwendige Blattgrün fehlt. Die Pflanze erhält im Gegenzug Wasser und Nährstoffe, wie Stickstoff und Phosphor aus dem Pilzgeflecht, da die Pilze Nährstoff- und Wasservorkommen im Boden besser erschließen können.

Das unterirdische Pilzgeflecht (Myzel) verwächst mit der Pflanzenwurzel und vergrößert auf diese Weise ihre Wurzelfläche. Die Pflanze hat nun die Möglichkeit, ein weitläufigeres Gebiet zu abzudecken und tiefer in den Boden vorzudringen. Sie wird besser versorgt und ist durch ihre gute Ernährung widerstandsfähiger gegenüber Witterungseinflüssen, Krankheitserregern und Schädlingen. Selbst ungünstige Umweltbedingungen wie beispielsweise hohe Salzkonzentrationen und länger anhaltende Trockenheit im Boden werden mit Hilfe des Pilzes von der Pflanze besser ertragen.

Ein einfacher Test mit Gartenkresse links mit mykorrhiziertem Blähton (BioMyc™Vital) und rechts mit sterilem Blähton (siehe Bild unten) zeigt schon nach wenigen Tagen, daß die mit Mykorrhiza beimpfte Kressesaat größere Wurzeln gebildet hat und erheblich kräftiger ist.

Diese Symbiose funktioniert seit Jahrmillionen

In den mitteleuropäischen Wäldern leben die Bäume ausnahmslos mit Mykorrhiza-Pilzen zusammen. Von den sichtbaren Fruchtkörpern, die uns als eigentliche Pilze bekannt sind, gehören mehr als ein Drittel zu den Mykorrhiza-Pilzen.

Sowohl Speisepilze, wie z.B. der Steinpilz, als auch giftige Exemplare zählen dazu. Ein Teil der Pilze ist auf einen einzigen Partner spezialisiert, beispielsweise der Lärchenröhrling, der nur mit der Lärche in Symbiose lebt. Andere Mykorrhiza-Pilze sind weniger wählerisch und gehen Lebensgemeinschaften mit allen Laub- oder Nadelgehölzen ein. Von allen Landpflanzen, die auf der Erde vorkommen, können etwa 90 Prozent eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen eingehen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Mykorrhiza auch während der Evolution eine entscheidende Rolle gespielt und den Urpflanzen den Übergang vom Wasser aufs Land erst ermöglicht haben. Wussten Sie eigentlich, dass Pilze die ältesten Lebewesen unseres Planeten sind?

In der ungestörten Natur funktioniert die Mykorrhiza- Symbiose nach wie vor allein. In gestörten Böden,wie z.B. auf intensiv bewirtschafteten Flächen oder nach Baumaßnahmen, ist diese Symbiose gestört. Es können viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, vergehen, bis sich die Mykorrhiza-Symbiose neu aubildet, wenn überhaupt. Im ökologischen Landbau werden deshalb Anbauflächen gezielt mit Mykorrhiza-Pilzen geimpft,um ausgelaugte Böden wieder zu rekultivieren.

Nun gibt es auch verschiedene Mykorrhiza - Produkte für den Hobbygärtner, die speziell für jede Pflanzengattung entwickelt wurden. BioMyc™Vital Mykorrhizapilz-Konzentrate ist der Name unserer Produktlinie, in dem Impfstoffe von Mykorrhizapilzen auf verschiedenen Trägermaterialien fixiert werden und somit in hoher Konzentration vorhanden sind.

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